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Ich möchte keine Kultur sein!

„Ich möchte keine Kultur sein!“
Über die Produktionsverhältnisse elektronischer
Musik zwischen Widerständigkeit und Affirmation
Vortrag und Gespräch mit Christoph Fringeli, Basel und Lfo Demon, Berlin
anschließend: Christoph Fringeli und Lfo Demon im Golden Pudel Klub

Donnerstag, 28. September, 19 Uhr
Kunstverein in Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg


Hintergrund:
In der Präsentations- und Veranstaltungsreihe Drei Geschäfte. Mode, Bücher & Musik installieren ein Modegeschäft aus Köln, ein Buchladen aus Berlin und Musikfachleute aus Hamburg im Erdgeschoss des Kunstvereins von April bis November jeweils einen Mode-, einen Buch- und einen Plattenladen. Dabei werden folgende inhaltliche Fragestellungen fokussiert: Wie reagieren die Eingeladenen auf die räumlichen und institutionellen Vorgaben des Kunstvereins und die Kontextverschiebung von Verkaufs- zu Ausstellungsraum? Was hat es auf sich mit dem wechselseitigen Interesse von Kunst, Theorie, Mode und Musik? Wo liegen die Unterschiede in Produktion, Präsentation und Distribution? Lassen sich die ideellen und wirtschaftlichen Ökonomien dieser Bereiche vergleichen? Bei allen drei Geschäften steht dabei die diskursive Distribution ihrer „Waren“ im Vordergrund.

Nach dem Modegeschäft Heimat aus Köln und dem Berliner Buchladen b_books wird der Hamburger Musiker und Künstler Thomas Baldischwyler einen Plattenladen auf Zeit im Kunstverein einrichten. Diesmal handelt es sich jedoch nicht um die Dependance eines bestehenden Geschäfts. Vielmehr hat Baldischwyler verschiedene nationale und internationale Labels, Vertriebe und Läden um eine Beteiligung gebeten. Teile der Präsentation bilden darüber hinaus eine Reihe von Interview-Dokumentationen, zwei Audio- und Video-Essays des amerikanischen Künstlers Nate Harrison, zwei Wandmalereien des australischen Musikers und Künstlers Swift Treweeke und eine Dubplate-Schneidemaschine. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den speziellen ökonomischen Strukturen, die von den einzelnen Referenten repräsentiert werden, auf dem Versuch, alternative Produktions- und Distributionsformen zu konstituieren, auf dem Umgang mit diesen und ihren Vor- und Nachteilen. Auch bei der Auswahl der Labels und Vertriebe, die den Plattenladen durch ihre Leihgaben bestücken, spielt dies eine entscheidende Rolle. Alle Beteiligten kann man als Independent-Labels bzw. -Vertriebe bezeichnen, das heißt, dass sie in eher kleinteiligen Strukturen agieren, aber durchaus eine breite Öffentlichkeit erreichen.
16.9.06 11:26
 



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